h.264 - immer höher, immer weiter...


Ganz frisch ist CompanyTV gestartet. Hier wollen wir ein wenig Licht in das Dunkel bringen. Die immer wiederkehrende Codec-Frage: wie streamt man möglichst gut und zudem lizenztechnisch preiswert? Bekannt ist sicherlich MainConcept, ein guter Codec für kleines Geld. Doch geht es vielleicht noch besser?
Schaut euch bitte folgende Screenshots im Vergleich an. Die ersten beiden zeigen eine normale Szene in 500kbit bei einer 1280er-Auflösung (Klick auf die Screenshots vergrößert diese).
Kommen wir nun zur Königsklasse: Staub und Frequenz. Ebenfalls in 500kbit.
Der Unterschied sollte zu sehen sein, oder? Nun stellt ihr euch die Frage, welcher Screenshot welchen Codec benutzt, oder? Wir verraten es euch: der jeweils erste Screenshot basiert auf MainConcept, der zweite auf OES (Onlinelib Encoding Solution mit Optimierung von x.264).
Was wird dieser neue Codec kosten? Gar nichts! Entwickelt wurde das Paket mit viel Open Source von unserem Kooperationspartner Onlinelib. Den Sourcecode liefert Onlinelib neben zahlreichen Whitepapers gerne auf Anfragen auf CDs zum Selbstkostenpreis aus. Hier noch einmal zwei Screenshots, einmal der Task Manager und dann das GUI Interface “OES – x264 optimized”:
Bislang war es fast unmöglich einen auf x.264 basierenden Codec in Industrieprodukte zu bekommen, schließlich basiert dieser auf der GNU und eine serverseitige Encoding-Lösung benötigt auch immer einen Decoder, der das entsprechende Videomaterial vorbereiten kann. Des Weiteren wird ein Scaler benötigt, sofern man ein Video zum Beispiel von 1280 Pixel auf 640 Pixel in der Breite verändern will. Eben dieser Scaler fehlt im Code von x.264. Dies liegt allerdings nicht an der Vergesslichkeit der Entwickler, sondern an der Tatsache, dass man von einem Encoder kein Scaling verlangt. Zu guter Letzt darf man natürlich nicht vergessen, dass man noch Audio und Video in ein Format bringen muss.
Warum wird dieser Codec, wenn er doch so gut ist, nicht in großen Produkten wie Avid, Telestream oder dem Adobe Encodingserver eingesetzt?
Ganz klar: niemand könnte plausibel erklären dass ein Open Source Codec mehrere tausend Euro kosten soll. Die Powerflasher und Onlinelib sind aber von der Qualität dieses Open Source Codecs so überzeugt, dass geplant ist, in Zukunft unter anderem auch Plugins für den Adobe Encodingserver zu entwickeln. Release-Termine können wir jetzt allerdings noch nicht bekannt geben, aber bereits mit dem nächsten Release der Onlinelib OES wird der optimierte x.264-Codec als externe Library implementiert.
Wir werden euch aber selbstverständlich hier im Blog immer auf dem aktuellen Stand halten. Schließlich ist es sicherlich für viele von euch interessant wie sich dieses Open Source Projekt entwickelt, oder? Wenn ihr darüber hinaus noch mehr Infos zu den gemeinsamen Produkten von Onlinelib und Powerflasher haben wollt, dann könnt Ihr euch sofort hier Euer Infopaket anfragen.
Besten Gruß,
Frank
PF Solutions





