{"id":6095,"date":"2009-11-11T10:08:40","date_gmt":"2009-11-11T09:08:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/?p=6095"},"modified":"2009-11-11T10:08:40","modified_gmt":"2009-11-11T09:08:40","slug":"google-wave-erste-impressionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/google-wave-erste-impressionen\/","title":{"rendered":"Google Wave: Impressionen"},"content":{"rendered":"<p><!--:de--><a href=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/GoogleWave-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6712\" title=\"GoogleWave\" src=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/GoogleWave-1.jpg\" alt=\"GoogleWave\" width=\"415\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/GoogleWave-1.jpg 415w, https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/GoogleWave-1-300x181.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 415px) 100vw, 415px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Google Wave auch bei uns unter den Arbeitskollegen ein Thema. Bereits nach der ersten Ank\u00fcndigung gab es hier im Blog ja eine Meldung dar\u00fcber. Doch wie f\u00fchlt sich Google Wave nun an? Nicht vergessen, diese subjektive Meinung wird von jemanden ver\u00f6ffentlicht, der als einer der wenigen Zugriff auf einen Wave-Account hat.<\/p>\n<p><!--:--><!--more--><!--:de-->Ich bekam die Einladung zu Google Wave im\u00a0 Gegenzug zu meiner Teilnahme am Developer-Programm. Ich war quasi von Anfang an dabei als es im Juli 2009 los ging. Damals war der erste Eindruck n\u00fcchtern. Zu un\u00fcbersichtlich. Zu langsam. Zu hakelig. Die Frage nach dem Warum und Weshalb. Google Wave sollte die Kommunikation revolutionieren. Betrachtet man dies global, so kann ich bisher nur den Kopf sch\u00fctteln.<\/p>\n<p>Nach der Developer-Preview startete dann die Preview-Phase der normalen Wave: 100.000 Menschen wurden eingeladen, die jeweils acht Einladungen f\u00fcr Freunde bekamen. Auch dieses Mal war der Run mehr als gro\u00df, bei eBay wurden die Einladungen meistbietend verkauft. Ich wei\u00df nicht woran es lag, vielleicht war Google das Feedback zu gering: nach den acht Einladungen bekam ich (und viele andere auch) noch 30 weitere.<\/p>\n<p>Auch ich freute mich auf Wave, in der Hoffnung etwas besseres als bisher geboten zu bekommen. Hurtig wurde also der vorhandene Google Mail-Account mit der Wave verkn\u00fcpft. Das ist n\u00e4mlich Pflicht. Google Mail-Account anlegen oder sterben. Dann war ich mittendrin im Geschehen. Mit einer eigenen Adresse @googlewave.com. Nachteil: man kann von normalen Accounts nicht in die Welle mailen und damit das auch sinnvoll ist: man kann nicht heraus mailen.<\/p>\n<p>Google Wave ist in der Testphase ein in sich geschlossenes \u00d6kosystem. Macht aber nichts: via Twitter lie\u00dfen sich Testwillige aufsp\u00fcren, zudem gab es die Teilnahme an \u00f6ffentlichen Wellen.<\/p>\n<p>Nach den ersten Tests und meinem jetzigen Wissensstand muss ich sagen: ich kann mir nicht vorstellen, dass Wave unsere Kommunikation ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Aber mal der Reihe nach. Die Kommunikation wird in so genannten Waves gef\u00fchrt. In diese kann jeder der Teilnehmer weitere Nutzer einladen. Man kann schnell reagieren. Das Gegen\u00fcber bekommt quasi live den Verlauf mit. Inklusive Fehler beim Tippen. Selbstverst\u00e4ndlich sind innerhalb einer Wave auch diskrete Kommunikationen zwischen einzelnen Mitgliedern m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In gro\u00dfen Wellen ist es sehr, sehr un\u00fcbersichtlich: von einer nachvollziehbaren Kommunikation kann man also leider nicht reden. Kleiner Tipp f\u00fcr Benutzer von Mac OS X: benutzt den Client <a href=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/waveboard\/\">Waveboard<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/wave_1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6096\" title=\"wave_1\" src=\"https:\/\/www.interactive-pioneers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/wave_1-415x252.jpg\" alt=\"wave_1\" width=\"415\" height=\"252\" \/><\/a><\/p>\n<p>Klar, Wave ist Open Source und jeder kann sich einen Server aufsetzen &#8211; intern kann eine Konversation in Echtzeit schon einen Sinn ergeben. Ich f\u00fcge Mitarbeiter in meine Wave und kann gleich sehen, ob und wie diese antworten. Man muss also nicht mehr diesen Rattenschwanz an E-Mail hin und her schicken. Aber ist so etwas revolution\u00e4r? Ich habe den Hype mitbekommen, den Andrang auf eine Einladung zu Google Wave. Doch beobachte ich meine mittlerweile sehr volle Kontaktliste und einige \u00f6ffentliche Waves, so muss ich sagen: viel ist das noch nicht.<\/p>\n<p>Die Frage, die ich mir stelle: sehe ich das Ganze zu pessimistisch? Mich w\u00fcrde eure Meinung interessieren.<!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich ist Google Wave auch bei uns unter den Arbeitskollegen ein Thema. Bereits nach der ersten Ank\u00fcndigung gab es hier im Blog ja eine Meldung dar\u00fcber. Doch wie f\u00fchlt sich Google Wave nun an? 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